Coyote   -   Natur- und Wildnisschule Ostholstein
 


1. Foxwalk


2. Bücher


3. aus Zeitschriften


1. Foxwalk

Der Foxwalk (Fuchsgang) ist eine Art des Gehens, die seit langer Zeit von den amerikanischen Ureinwohnern angewandt wird. Die indianischen Fährtenleser nutzten diese Art der Fortbewegung, um den wilden Tieren, die sie aufspüren wollten, ganz nahe zu kommen. Sie hatten entdeckt, dass Tiere vor Menschen flüchten, wenn diese Stress ausstrahlen. Die tiefe Entspannung, die diese Art des Gehens mit sich bringt, lässt den Menschen hingegen geistig „unsichtbar“ werden.
Durch das Üben des Foxwalk und der Weitung des Blickes kann der Mensch zur völligen Ruhe und gedanklichen Leere gelangen. Durch das Weiten des Blickes werden die Augen entspannt. Wir sind es gewöhnt, den Blick zu fokussieren, was auf Dauer die Augen anstrengt und zu Kopfschmerzen und Verspannungen führen kann. Unterstützt werden kann dieses durch verschiedene Wahrnehmungsübungen, mit denen jeder versucht, das eigene Tempo zu verlangsamen.
Wir alle sind Teil der Natur. Um in unserem Leben und bei uns selbst anzukommen, müssen wir uns wieder mit ihr verbinden. Hierbei kann uns der Foxwalk helfen. Seine positiven Auswirkungen auf die Gesundheit von Körper und Geist führen zu einer Aufrichtung der Körperhaltung und Stress wird abgebaut. Ferner macht er es möglich, durch die tief reichende Entspannung „unsichtbar“ zu werden, Tiere in freier Wildbahn zu beobachten und ihnen zum Berühren nahe zu kommen. Der Foxwalk kann vielerorts in der Natur ausgeführt werden, im Wald, auf einer Wiese, am Strand oder im eigenen Garten.

Zum Kurs

nach oben

 

2. Bücher

"Der Fährtenleser"

Von William J. Watkins, Tom Brown

In Form eines Erlebnisberichtes wird aus dem Leben zweier Jungen aus dem US-Staat New Jersey erzählt. Sie werden in ihrer Jugend (1970 - 1980) von einem altem Scout in die Geheimnisse des Fährtenlesens und der Naturbeobachtung eingeweiht.

"The Search - The Continuing Story of The Tracker"

Von Tom Brown, Jr.

Die Fortsetzng des Buches "Der Fährtenleser", bisher nur in englischer Sprache erschienen.

Tom Brown, Jr. a completely natural man who learned to "read" the outdoors as an expert tracker, slipped into the wilderness for an entire year with only a knife and his famous survival skills. He came back with an extraordinary vision to share - one of peace, harmony, and the scheme of nature...

von der Rückseite des Buches

"Mit dem Coyote-Guide zu einer tieferen Verbindung zur Natur"

Von Jon Young, Ellen Haas, Evan McGown
Der Coyote Guide lockt uns weg vom bekannten Pfad - runter vom Bürgersteig und rauf auf den unebenen Untergrund - und er ermutigt uns, mit kreativen Ansätzen zu experimentieren, um Kindern die Natur wieder näher zu bringen. Die Wesensart des Kojoten spornt Lehrende an, "ein feines Gespür für das Spielen und für Unbekümmertheit zu entwickeln ... um sich auf eine innige und sinnerfüllte Weise mit der natürlichen Welt verbinden zu können - und mit dem eigenen natürlichen Selbst."
Diese Lehren sind ein radikaler Ansatz, der weder Lehrbücher noch Tests verwendet, sondern einfach und direkt an den Wurzeln der Wildnispädagogik ansetzt, indem er "Menschen zu unmittelbaren Erfahrungen mit den Pflanzen und Tieren ermuntert, die gleich hinter ihrem Gartenzaun leben.

Richard Louv aus dem Vorwort

"Die Lodge Bibel"

Die besten Rezepte für Dutch Oven, Gusseiserne Pfanne und Co

In diesem Buch lassen sich viele außergewöhnliche Rezepte, wie eine große Variation an Maisbrot zum Beispiel mit Oliven, Knoblauch Sahne-Sauce, Paprika/Salbei/Wurst oder Grünkohl, finden. Ansonsten gibt es Frühstücks-, Fleischgerichte, Sandwiches, Süßes, Desserts und Beilagen. Das Buch bietet einfache Rezepte, recht aufwendige und welche mit außergewöhnlichen Zutaten, dazu zählen lila Maismehl, Martha White Mehl oder Cajun Gewürz. Gut gefällt mir die Vielseitigkeit und die Originalität der Rezepte. Verwundert habe ich allerdings festgestellt, dass alle Rezepte indoor gekocht werden. Einiges davon ist draußen schlecht umzusetzen, was ich sehr schade finde. Außerdem gefällt mir nicht so gut, dass bei einigen außergewöhnlichen Zutaten keine Alternativen aufgezeigt werden. Im großen und ganzen aber ist es ein Buch mit tollen Rezepten, ansprechenden Bilder und netten Anekdoten.

nach oben

 

3. aus Zeitschriften

OYA 29/2014 - Am Feuer ist Platz für jeden

Vivien Beer besuchte Susanne Fischer-Rizzi in ihrem Haus im Allgäu, wo die Naturheilkundige und Autorin die Schule für Heilpflanzenkunde, Aromatherapie und Wildniswissen »Arven« betreibt.

OYA 05/2010 - Wenn dich der Koyote mit Fragen löchert

Über eine uralte Methode der Wissensübertragung und Naturverbindung
Der Kalifornier Jon Young versteht sich darauf, Menschen gründlich mit ihrer natürlichen Umwelt zu verbinden. Die Trennung, ­unter der wir modernen Menschen ­leiden, hält Young für ein mentales ­Konstrukt. Auf der körperlichen Ebene – vor allem durch unsere fünf Sinne, die wir mit den Urahnen aus der Steinzeit und allen Säugetieren gemein haben – seien wir Natur. Deshalb bedient sich Youngs Methode dieser Sinne als Schlüssel zur Rückverbindung.

OYA 05/2010 - Fühlen wie ein Wald

Susanne Fischer-Rizzi, bekannt als Wildnislehrerin, war ich viele Jahre nur in ihren zahlreichen Büchern begegnet. Mich verblüffte die Spannweite ihrer Themen: von »Himmlische Düfte« über die »Medizin der Erde« bis hin zu »Geheimnisvolle Beziehung zwischen Mensch und Tier«. Und jüngst noch der Renner »Wilde Küche« über das Kochen am Feuer. Wer ist diese wilde Frau, die so viel mitzuteilen hat?

OYA 02/2010 - Das wilde Leben

»Lieber Wolfgang, vielen Dank für alles! Leider hat uns deine Ausbildung für unser altes Leben total verdorben …« – Als ich Wolfgang Peham zum ersten Mal gegenübersitze, kommt er ­gerade von einem Seminar zurück, das die einjährige Lehrzeit der jüngsten Generation von Wildnispädagogen abschloss. Schmunzelnd zitiert er diese ebenso kurze wie vielsagende Dankesrede seiner Studenten, einer Gruppe Menschen verschiedensten Alters und diversester Hintergründe. »Was für unterschiedliche Leute da im Kreis gesessen haben!« merkt er mit einer Mischung aus Staunen und Stolz an, »von der ­Hebamme über einen Bauingenieur bis hin zum frisch ­pensionierten Banker.«

nach oben